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Schreiben, was Sache ist

Um eine Aussage abzuschwächen oder als ironisch zu kennzeichnen, kratzt mancher Redner mit Zeige- und Mittelfingern Anführungsstriche in die Luft. Mit der gleichen Absicht werden in vielen Texten der internen und externen Kommunikation einzelne Wörter oder sogar Satzteile in Anführungszeichen gesetzt.

Doch gerade Journalisten und Texter sind zu klaren und eindeutigen Aussagen verpflichtet. Sie sollten so lange an der entsprechenden Formulierung feilen, bis schwarz auf weiß geschrieben steht, was tatsächlich ausgedrückt werden soll. Positiver Nebeneffekt: Weniger Anführungsstriche heißt auch weniger Lesebarrieren im Text.

// notiert im Februar 2017